Growth Hacking Part 1 - Eine Einführung

von Elias Önder | Nov 15, 2017
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Eins vorweg: Wir werden hier nicht erzählen, warum Growth Hacking gebraucht wird. Growth Hacking ist die nächste Evolutionsstufe des Marketings und es muss nicht verkauft werden – es verkauft sich selbst.

 

 

 

In der Marketingwelt auf Entdeckungsreise

 

Wir wissen nicht, welche Motivation dich täglich aus dem Bett bringt. Vielleicht bist du Abenteurer und erklimmst den Mount Everest. Vielleicht gibt’s gar keine große Story und es war einfach nur der Wecker. Höchstwahrscheinlich ist es ein Mix. Aber irgendwann im Laufe des Tages hast du deinen üblichen Pfad verlassen und bist auf die Idee gekommen, einen Artikel über Growth Hacking zu lesen. Gratulation zu deinem tollen Geschmack! Auch wenn wir sonst nicht viel über dich wissen - wie auch? - den kann dir keiner absprechen.

 

Machen wir uns gemeinsam auf eine Reise – die Reise in die Welt günstiger Klicks und erfolgreichen Kampagnen. Das ist die Heimat der Growth Hacking Challenges. Bereit, Ziele auf nie dagewesene Art umzusetzen, Strukturen zu verändern, neue Wege zu gehen? Ok, jetzt bin ich doch etwas ins Geschichtenerzählen abgedriftet. Also machen wir doch gleich weiter mit einer Anekdote:

 

Ich, Elias, erinnere mich, als ich mit meinem Kollegen und nebenbei langjährigen, besten Freund Frederic Nachbauer am Tisch sass und wir über Growth Hacking gesprochen haben. Wir haben uns überlegt: Was sind die Tools, die wir täglich verwenden? Können wir die auch für andere Kunden verwenden, oder sind sie projektbezogen? Welche dieser Tools gehören noch zu Social Media und welche sind bereits Growth Hacking? Dabei bemerkten wir vor allem zwei Dinge: Zum einen ist es keine “entweder… oder”-Frage, da viele der Tools auf Social Media Marketing aufbauen, und zum anderen, dass es für viele Tools, die wir täglich verwenden, einfach noch gar keinen Namen gab. Wir leisten also ein Stück weit Pionierarbeit. Soviel zu meiner Entdeckungsreise in der Welt des Growths. Also ihr merkt schon:

 

 

Tools. Wir brauchen Tools.

 

Genauso wie der Chirurg nicht auf sein Skalpell verzichten kann, brauchen wir in unserem Arbeitsalltag smarte Software oder Scripts. Diese verschaffen uns einen Vorteil gegenüber anderen, die noch immer mit Alkohol und Zange operieren. Nichts gegen Alkohol, aber die Zeiten ändern sich. Und nicht mehr alles, was einmal Hack war, ist immer noch Hack. Wenn wir uns einen klassischen Growth Hack von Apple anschauen (Sent from my iPhone): Nur weil die Signatur vor über 10 Jahren für Werbung eingesetzt wurde, hat das 2017 jeder als Werbemöglichkeit entdeckt. Was aber immer noch stimmt, ist die Mechanik: Wir nehmen etwas her, dass es schon gibt (in Apples Fall die E-Mails) und machen etwas daraus, mit dem wir den Growth fördern können (die Signatur). Und das gilt auch noch für das laufende Jahr und die Jahre darauf: Growth Hacker suchen nach unkonventionellen, effektiven Methoden, die Erfolge erzielen und im besten Fall kostenschonend sind. Wie in diesem Beispiel die Emailsignatur mit Kostenpunkt 0 Cent. Geradezu penibel macht man sich nach einem Briefing also auf die Suche nach diesem Extra, diesem kleinen Upgrade, dass die Ads effektiver macht, als zum Beispiel ein einfacher “Facebook Boost”. Anstatt aber immer wieder von 0 anzufangen, greifen wir bei The Relevent auf unser Toolset (Link zum kommenden Artikel) zurück, das vielfach geprüfte Methoden beinhaltet.

 

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Quelle: www.thetalentinstitute.nl

 

Vor einer Kampagne stellt sich ein Growth Hacker immer wieder gewisse Fragen: Wie komme ich smarter ans Ziel? Verbessern die gewählten Methoden den Gesamtprozess? Gibt es eine Methode, an die wir vielleicht noch nicht gedacht haben, um die KPIs besser zu erreichen?

 

Es klingt abgedroschen, aber wir drehen quasi jeden Cent oder Rappen zweimal um. Denn anstatt Adwords oder Facebook Ads einfach das Geld säckeweise in den Rachen zu schieben und die Maschinerie laufen zu lassen, suchen wir nach Alternativen, oder sitzen so lange daran, bis wir den Hack gefunden haben und die Ergebnisse stimmen. Wir nennen diesen Prozess “tweaken”. Damit lassen sich Ergebnisse erzielen, die manchmal gut sind, manchmal außergewöhnlich, aber ausnahmslos besser, als wenn man aufs Tweaking verzichtet.

 

Halten wir uns eins vor Augen: Es gibt keine Wundermittel. Auch wenn es so wirkt, gerade Growth Hacking ist alles andere als magisch. Es funktioniert nach cleveren Schemen und nutzt smarte Algorithmen, um Leute effektiver zu erreichen. Es geht dabei nicht darum irgendwelche Marketingtricks anzuwenden oder Werbung zu generieren, die besonders kreativ oder unterhaltsam sind. Wir verzichten auf Yvan eht Nioj. Es geht vielmehr darum, sich zu fragen: Wie erreiche ich Wachstum? Sei es mehr Umsatz, mehr Leads, mehr Webseitenbesucher. Ich bediene mich dabei einem Arsenal an SaaS, Bots und Workflows, paare diese mit Tests (z.B. Split-Testing) und beobachte, tweake und optimiere die Werbung laufend. Also Data Driven Solutions. Das ist Growth Hacking.

 

Growth Hacking ist Marktkommunikation, wie sie heute funktionieren muss. Es ist die smartere und effektivere Art, Leute für seinen Cause zu gewinnen und so für Wachstum zu sorgen.

 

 

Macht Growth Hacking für mein Unternehmen Sinn?

 

Finde es heraus, indem du dir selbst folgende Fragen beantwortest: Wenn ich anstatt mit nur einem potenziellen Kunden gleich mit mehreren sprechen kann, wie entscheide ich mich? Wenn ich die Möglichkeit habe mit vielen verschiedenen Bild- und Textkombinationen die Durchsetzungskraft derselben zu prüfen, anstatt nur eine unflexible Variante zu verwenden, warum sollte ich darauf verzichten? Wenn ich Kunden, die bereits abgesprungen sind, mit Retargeting wieder erreichen kann, warum sollte ich sie einfach ziehen lassen? Das und vieles mehr ist Growth Hacking. Ihr seht: Das Thema ist so facettenreich, dass man es von vielen Blickwinkeln betrachten kann und immer wieder neue Aspekte daran entdeckt.

 

Puh, wir sind am Ziel. Was für ein Ausflug. Lasst  uns auch weiterhin das Thema aus neuen Blickwinkeln betrachten. Mehr erfahrt ihr in den kommenden zwei Artikeln.

 

Du willst nicht warten und brauchst Growth Hacking jetzt gleich für dein Unternehmen? Ich sag’s ja: guter Geschmack. Dann geht’s hier entlang zum Erstkontakt

 

 

Weiter zu Part 2...

 

 

 

 

 

 

 

 
 

 
 

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