re:publica 2018 Tag 3: Kunst, Technikmuseum und Impulsvorträge

von Virginia Beljean | May 7, 2018

Ganze drei Tage lang war Berlin offliner Mittelpunkt der digitalen Welt: Auf der re:publica traf sich die Szene aus allen Ländern. An Tag drei erzählen wir dir, was Google mit Kunst und Kultur zu tun hat, was Stil mit Macht zu tun hat und was im Technikmuseum abgegangen ist. 

 

#GoogleArtsAndCulture

Seit 2011 arbeitet Google Arts & Culture mit mehr als 1700 Kulturinstitutionen weltweit, um unser kulturelles Erbe auch online zu erhalten. Im Arts & Culture Lab in Paris experimentiert Google mit Kunst und Technologie. Am dritten Tag der re:publica zeigte Google die ersten digitalisierten Kunstwerke und die neusten Erkenntnisse aus dem Machine Learning im Bereich Kunst. Die App ermöglicht zudem einen virtuellen Rundgang durch eine Vielzahl an Museen und Ausstellungen in der Manier von Streetview. Zu einigen Exponaten kann man hochaufgelöste Fotografien und Detailinformationen aufrufen.
Kurz: Dieser Speech war einer der besten! Leider gibt es davon kein Video – wenn ihr mehr wissen wollt, meldet euch direkt bei Ginie oder Fredi ;)

 

#StilistMacht

Frauen interessieren sich für Make-Up und Mode, Männer interessieren sich für Autos und Fussball: zu einer Zeit, da Rollenbilder fluider werden, bilden Zeitschriften Stereotype noch knallhart ab. Mithilfe einer Software wurde die Tonalität der Themenklischees in Online-Magazinen analysiert und geschaut, wie sich aus einem neuen Umgang mit Formulierungen neue Themen und Zielgruppen im Mainstream ergeben können. Unserer Meinung nach war dieser Speech nicht sehr gut: Bei zielgerichtetem Content geht es nun einmal darum, so schreiben, wie sich die Audience angesprochen fühlt. Egal, ob weiblich, männlich, jung oder alt. Wenn es nicht funktioniert, kann es sich genauso gut um einen Fehler im Targeting gehandelt haben. Generell finden wir die Gender-Fragen und -Stereotypen im Kontext der re:publica langsam ermüdend: Genau bei dieser Zielgruppe sollte die Gleichberechtigung ja bereits selbstverständlich sein. Und, liebes re:publica-Team: Wählt die Speaker aufgrund ihrer Qualifikationen und nicht aufgrund des Geschlechts. 

 

#Technikmuseum

Den Freitag Nachmittag (Fredi eigentlich den ganzen Tag) haben wir im Technikmuseum verbracht – die Speeches da waren vertiefter als in der "Station". Nachmittags haben wir uns die MarketingTrends 2020 (wohl eher 2015) angehört, Best Cases zum Thema Influencer Marketing und diverse weitere Impulsvorträge von CocaCola, Intersport und zum Thema Virtual Reality. Die Themen im intimeren Kreis und näher am Menschen waren für uns der ideale Abschluss der re:publica 2018. 

 

 

 

 


 
 

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