Slack & Drinks Q&A session mit Julian – Take Aways

von von Virginia Beljean | Jun 26, 2016

Wir freuen uns riesig, dass wir mit Julian nun den direkten Draht zu Slack haben und dir exklusive Insights und Q&A Sessions in unserer Event-Serie “Slack & Drinks” bieten können.

In unserer täglichen Arbeit rund um “die gute Beziehung” in Unternehmen und unter Menschen hat sich Slack als wichtiges Puzzlestück entpuppt. Um unsere Erfahrung zu teilen, was Slack im Bezug auf Teamarbeit, Effizienz, Motivation, Wertschätzung und Anerkennung leisten kann, haben wir die Event-Serie “Slack & Drinks” entwickelt. Ein unkompliziertes Treffen in unserem #freiraum Zürich mit Menschen, die von Slack gehört haben, es bereits im Einsatz haben, dabei sind es zu testen oder bereits Heavy User sind. Wir sind keine Slack Reseller und pflegen sonst keine kommerzielle Beziehung mit Slack, sondern wir schätzen das Tool in unserer Hauptarbeit sehr und diese Erfahrungen teilen wir – für die gute Beziehung in Unternehmen und mit Menschen.

Naming
Für das Naming von Channels empfiehlt Julian, was auch wir als Erfahrung gemacht haben: Es braucht eine Bezeichnung für die “Gruppe” und was die Funktion oder der Grund für diesen Channel ist.
Generisch sieht das dann so aus: #team_function oder #department_function oder #kunde_function

Konkrete Beispiele:

#dev_ideas
#sales_leads
#marcom_stats
#cust_thermomix


Mit gutem Naming bekommt man eine Ordnung in seine Channels und sie werden alphabetisch geordnet. Es ermöglicht einem auch dann Überblick, wenn es viele Channels sind.


Wir haben bei uns zum Beispiel folgende Channels:

  • #all_ (Firmeninterne Channels, damit die oben kommen alphabetisch “all”)
  • #cust_ (Customer, alle Kunden-Channels – bei uns brauchen wir aktuell nur einen Channel pro Kunde. Ist auch eine Kostenüberlegung: Single Channel User sind gratis. Braucht man User, die in mehreren Channels sind, kosten diese).
  • #insp_ (Inspiration. z.B. für Content Inspiration/ Curation oder Social Media News und  Know-how Artikel, die wir sharen oder automatisiert reinfeeden per Zapier oder Bot)
  • #dev_ (development. Programming Channels wo sich Entwickler und IT-Projektleiter austauschen)
  • #proj_ (special projects)

Dazu kommen dann nicht wirklich zuteilbare Channels wie z.B. #slackahoi, unser Channel der Event-Serie “Slack & Drinks” mit allen Teilnehmern und der exklusive, direkte Draht zu Julian von Slack in Dublin.


Die optimale Anzahl Personen in einem Channel
“Gibt es nicht”, sagt Julian. Um dann doch konkreter zu werden: “Bei mehr als 200 Menschen in einem Channel kann keine Konversation mehr stattfinden.” Wenn viele Menschen in einem Channel sind, ist das der Moment für Regeln:

  1. Mit Emojis Wichitgkeit unterstreichen und ausweisen
  2. Mit Reactjis zeigen, dass eine Aufgabe erledigt wurde oder man dran ist
  3. Durch Starring kann man sich das Wichtigste selbst “bookmarken”
  4. Konsequenter mit Mentions arbeiten
  5. “Zellteilung” indem man einen extra Channel eröffnet, wo sich wiederum die Gruppe einfindet, die gerade Sinn zu machen scheint. Dann arbeitet und diskutiert man in dem Channel, bis sich zeigt, ob er Sinn macht und bleibt, ob er sich wiederum in Subgruppen teilen sollte oder man den Channel wieder schliesst und wieder zur Hauptgruppe wechselt (leaving and rejoining).

Aus unserer Erfahrung, was Julian auch bestätigt hat, sind 10 Menschen in einer Gruppe die optimale Grösse. Es bleibt übersichtlich, man kann mehrere Konversationen führen und der Zusammenhalt bleibt intakt.

 

 

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Channel Ordnung

Julian verfügt zur Zeit über ungefähr 1500 Channels. Wir haben aktuell 71.
Julian hat sich 15-20 der für ihn relevantesten Channels gestarred, somit kommen diese bei ihm gruppiert zuoberst. Das können Channels, Groups und auch Einzelpersonen sein.
40 Channels lässt er normal laufen. Die Restlichen sind auf “mute” und alle zwei Tage liest er seine Channelliste quer durch und springt rein, wo es ihn gerade hinzieht und es ihm  relevant erscheint.

 


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It was a pleasure, and I had a lot of fun with the group – great event and well done organising!

Julian Brophy

Account Manager, slackHQ


 

Slack erfolgreich im Team und Unternehmen etablieren

Wie bekommt man sein Team und/oder Unternehmen zur Slack-Nutzung?

Julian’s 5 Pro-Tipps

  1. Starte mit hochmotivierten 10-15 Personen im Unternehmen, die sich auf so ein Experiment einlassen möchten – also keine Zweifler, Nörgler, Zögererer, ABER-Sager oder Knacknüsse
  2. Starte an einem Freitag, an Du ein E-Mail Verbot ausrufst und man ausschliesslich Slack nutzen darf
  3. Setze eine Laufzeit von 1-2 Wochen, in denen Slack neben E-Mail genutzt wird und mach dann ein Debriefing.
  4. Starte mit Announcement Channels, wo erstmals nur Einwegkommunikation betrieben wird (News zur Firma, Abteilungs-News, Projekt-News)

Schau dir die Onboarding Checklist gut durch, die Slack anbietet

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